Nachhaltigkeit lehren in Travel-Management-Studiengängen

Ausgewähltes Thema: Nachhaltigkeit lehren in Travel-Management-Studiengängen. Wir laden Sie ein, didaktische Ansätze, praxisnahe Tools und inspirierende Geschichten zu entdecken, die Studierende zu verantwortungsvollen Gestalterinnen und Gestaltern der Reisewelt machen. Schreiben Sie uns Ihre Fragen und abonnieren Sie unsere Neuigkeiten, um keine Lehrimpulse zu verpassen.

Warum Nachhaltigkeit im Travel-Management unverzichtbar ist

Ob Klimaziele, Lieferkettengesetze oder Destinationsstrategien gegen Overtourism: Lernende brauchen Orientierung, wie politische Leitplanken ihre künftigen Entscheidungen prägen. Im Unterricht verknüpfen wir Fakten mit greifbaren Beispielen, damit aus Gesetzestexten handfeste Handlungsmöglichkeiten werden.

Curriculum-Design: Lernziele, Module und Prüfungsformate

Formulieren Sie Outcomes wie „Studierende berechnen und vergleichen die Klimawirkung alternativer Reiseverläufe“ oder „Studierende entwerfen ein Stakeholder-konformes Maßnahmenpaket“. Konkrete Verben und Bewertungskriterien schaffen Transparenz und erhöhen die Lehrwirksamkeit.

Curriculum-Design: Lernziele, Module und Prüfungsformate

Von Grundlagen der Nachhaltigkeit über CO2-Bilanzierung und Kreislaufwirtschaft bis zu Lieferketten in Destinationen: Sequenzieren Sie Theorie, Tools und Praxis. Jede Einheit zahlt auf eine reale Fallarbeit ein, sodass Wissen direkt angewendet und vertieft wird.
Ein kurzes Memorandum regelt Datenzugang, Zeithorizont und Verantwortlichkeiten. Unternehmen gewinnen frische Ideen, Studierende erhalten authentische Herausforderungen. Regelmäßige Check-ins sichern, dass alle Lern- und Unternehmensziele im Takt bleiben.

Praxisnahe Kooperationen und Fallstudien

Ein mittelständischer Veranstalter wollte sein Portfolio nachhaltiger ausrichten. Studierende mappten Prozesse, identifizierten Kriterien, berechneten Emissionen und entwickelten Verbesserungen. Das Unternehmen profitierte von Quick Wins, die Gruppe vom konkreten Nachweis ihrer Kompetenzen.

Praxisnahe Kooperationen und Fallstudien

Werkzeuge und Datenkompetenz: von CO2-Rechnern bis Visualisierung

Für Routenvergleiche eignen sich CO2-Rechner mit transparenten Annahmen, für Produktdesign Lebenszyklus-Tools und Materialdatenbanken. Wichtig ist, Annahmen aufzudecken, Unsicherheiten zu benennen und Ergebnisse kritisch einzuordnen.

Werkzeuge und Datenkompetenz: von CO2-Rechnern bis Visualisierung

Studierende erfassen Verbräuche, Transportmittel, Auslastung und Abfallströme. Mit klaren Erhebungsbögen und kurzen Methodentrainings entstehen robuste Datensätze, die später in Projekten analysiert und in Handlungsempfehlungen übersetzt werden.

Didaktische Methoden, die bewegen

Problem-Based Learning und Simulationen

Studierende lösen realistische Dilemmata: Soll ein Kurzstreckenflug ersetzt, eine Kooperation umgestaltet oder ein Hotelportfolio umgebaut werden? Simulationen schärfen Urteilsvermögen, verknüpfen Perspektiven und zeigen Nebenwirkungen scheinbar einfacher Lösungen.

Interdisziplinarität gezielt nutzen

Nachhaltigkeit berührt Ökonomie, Ökologie, Kultur und Technologie. Gemeinsame Projekte mit Studierenden aus Marketing, Logistik oder IT fördern Perspektivwechsel und liefern belastbare, kreative Lösungen für komplexe Reiseprodukte.

Greenwashing erkennen und vermeiden

Mit Checklisten und Beispielkampagnen trainieren Studierende, Aussagen zu prüfen, Belege einzufordern und klare, überprüfbare Versprechen zu formulieren. Das stärkt Glaubwürdigkeit und schützt Marken wie Destinationen vor Vertrauensverlust.
Nachhaltige Studienreisen planen
Reiseverlauf, Transportmix, Unterkünfte, Verpflegung und Begegnungen werden konsequent an Wirkungszielen ausgerichtet. Reflexionsphasen und Gesprächsrunden mit lokalen Partnern vertiefen das Verständnis und vermeiden symbolische Kurzbesuche.
Service Learning mit lokalen Akteuren
Studierende unterstützen Gemeinden, Museen oder Schutzgebiete bei konkreten Aufgaben. Dabei lernen sie, Erwartungen zu klären, respektvoll zu kommunizieren und Lösungen zu entwickeln, die vor Ort wirklich tragfähig sind.
Ethik, Sicherheit und Kulturkompetenz
Verantwortungsvolles Reisen achtet auf Sicherheit, Datenschutz, faire Arbeitsbedingungen und kulturelle Sensibilität. Leitfäden und Briefings helfen, Risiken zu minimieren und Begegnungen auf Augenhöhe zu gestalten.

Karrierepfade, Portfolio und Netzwerk

01
Ein gutes Portfolio sammelt Datenanalysen, Konzeptskizzen, Reflexionen und Ergebnisse aus Kooperationen. Personalverantwortliche sehen damit nicht nur Wissen, sondern belastbare Umsetzungskompetenz und Teamfähigkeit.
02
Kurzkurse zu Klimabilanzierung, nachhaltigem Beschaffungswesen oder Destinationsmanagement ergänzen das Studium. Wichtig ist Passung zu Karrierezielen und die Bereitschaft, Wissen kontinuierlich zu aktualisieren.
03
Regelmäßige Meetups, digitale Sprechstunden und Mentoring-Programme öffnen Türen zu Praktika, Projekten und Einstiegsstellen. Erfolgsgeschichten aus dem Netzwerk inspirieren und zeigen, wie vielfältig Wirkung möglich ist.
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